Mobilnummer als Webseite
Vom Werbekontakt zum Kunden: Warum die Mobilnummer den entscheidenden Zwischenschritt übernehmen kann
Ein Unternehmen kann überall werben und trotzdem Interessenten verlieren. Nicht unbedingt, weil die Werbung schlecht ist, sondern weil zwischen dem ersten Kontakt und der eigentlichen Anfrage zu viele Schritte liegen.
Ein potenzieller Kunde sieht einen Firmenwagen. Er entdeckt eine Anzeige. Ein Bekannter empfiehlt ihm einen Handwerker. Auf einer Rechnung, einem Baustellenschild oder einem Flyer fällt ihm eine Telefonnummer auf.
In diesem Moment besteht Interesse – aber noch lange kein Auftrag.
Genau hier eröffnet sich für Telefon-Domains ein spannendes Einsatzgebiet: Die Mobilnummer wird zum Bindeglied zwischen dem ersten Werbekontakt und der späteren Kontaktaufnahme.
Damit betrachten wir die Mobilnummer diesmal nicht als digitale Visitenkarte und auch nicht nur als besonders leicht merkbare Internetadresse. Es geht um etwas anderes: um den Weg, den ein Interessent zurücklegt, bevor er tatsächlich zum Telefon greift.
Zwischen „gesehen“ und „angerufen“ liegt eine wichtige Phase
Früher funktionierte Werbung vergleichsweise einfach: Telefonnummer lesen, anrufen, Informationen erhalten.
Heute informieren sich viele Menschen zunächst selbst.
Wer beispielsweise auf einen Sanitärbetrieb aufmerksam wird, möchte möglicherweise erst wissen, welche Arbeiten angeboten werden. Ein Interessent für einen Immobilienmakler möchte Referenzen sehen. Bei einem Berater stellt sich die Frage nach dessen Schwerpunkten.
Eine Präsenz über Informationen zur Mobilnummer kann genau diese Lücke schließen.
Die Nummer bleibt der Ausgangspunkt. Dahinter befindet sich jedoch eine Webseite, die bereits die wichtigsten Fragen beantworten kann.
Damit verändert sich die Aufgabe der Telefonnummer: Sie soll nicht mehr ausschließlich einen Anruf auslösen, sondern kann zunächst zu Informationen führen.
Aus einem flüchtigen Werbekontakt kann ein zweiter Kontakt entstehen
Ein Firmenfahrzeug fährt vorbei – nach wenigen Sekunden ist es verschwunden.
Eine Anzeige wird überblättert.
Ein Flyer landet möglicherweise auf dem Schreibtisch.
Solche Werbekontakte sind häufig extrem kurz. Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb darin, dem Interessenten etwas mitzugeben, das er später wieder aufgreifen kann.
Hier kann eine Lösung wie Rufnummer mit Zusatznutzen interessant werden.
Der potenzielle Kunde erkennt die Mobilnummer nicht nur als Telefonnummer, sondern gleichzeitig als Zugang zu weiteren Informationen. Dadurch bekommt ein klassisches Werbemittel eine digitale Fortsetzung.
Das ist insbesondere für Handwerker und lokale Dienstleister interessant, weil deren Fahrzeuge ohnehin täglich durch das jeweilige Einsatzgebiet fahren. Die vorhandene Werbung arbeitet damit nicht isoliert, sondern kann auf einen digitalen Informationspunkt verweisen.
Die Telefonnummer kann zur kleinsten Landingpage des Unternehmens werden
Eine Telefon-Domain muss keine zweite große Unternehmenshomepage sein.
Gerade darin liegt ein interessanter Ansatz.
Statt den Besucher mit zahlreichen Menüpunkten, Unterseiten und langen Unternehmensgeschichten zu konfrontieren, kann die Seite sehr konzentriert aufgebaut werden:
Wer sind wir? Was bieten wir an? Wo arbeiten wir? Wie kann man uns erreichen?
Über kurze Wege zum Betrieb kann eine kompakte Seite entstehen, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, aus vorhandenem Interesse eine konkrete Kontaktmöglichkeit zu machen.
- Anrufen
- WhatsApp senden
- E-Mail schreiben
- Zur ausführlichen Firmenhomepage wechseln
Genau diese Reduzierung kann ein Vorteil sein. Nicht jeder Interessent benötigt zunächst eine umfangreiche Webseite. Manchmal möchte er lediglich innerhalb weniger Sekunden feststellen: Bin ich hier richtig?
Jeder Werbeträger kann zum Einstiegspunkt werden
Damit verändert sich auch die Betrachtung klassischer Werbung. Ein Firmenfahrzeug ist dann nicht mehr nur ein Fahrzeug mit Telefonnummer. Eine Visitenkarte ist nicht mehr nur ein Stück Papier.
Eine Arbeitsjacke mit aufgedruckter Nummer wird nicht ausschließlich zur Erinnerung an einen Betrieb.
Über Werbung digital verlängern können unterschiedliche Offline-Werbemittel auf denselben digitalen Kontaktpunkt zulaufen.
Das hat einen weiteren Vorteil: Das Unternehmen muss nicht für jeden Werbekanal eine neue Lösung schaffen.
Die Mobilnummer kann zum gemeinsamen Nenner werden.
Nicht mehr Werbung – sondern vorhandene Werbung besser nutzen
Gerade dieser Gedanke unterscheidet das Konzept von vielen klassischen Marketingmaßnahmen.
Unternehmen hören ständig, dass sie noch etwas Zusätzliches benötigen: mehr Anzeigen, mehr Social Media, mehr Plattformen, mehr Kampagnen.
Doch bevor weiteres Werbebudget ausgegeben wird, lohnt sich eine andere Frage:
Wie gut werden eigentlich die Kontakte genutzt, die bereits entstehen?
Wenn jeden Tag Hunderte Menschen ein Firmenfahrzeug sehen, Kunden eine Telefonnummer weiterempfehlen oder Geschäftspartner eine Mobilnummer erhalten, existiert bereits Aufmerksamkeit.
Eine Präsenz über Telefonkontakt weiterentwickeln versucht, aus genau dieser vorhandenen Aufmerksamkeit mehr zu machen.
Die Nummer erhält eine zweite Ebene.
Hinter ihr können aktuelle Leistungen, Bilder, Ansprechpartner, Öffnungszeiten oder Einsatzgebiete hinterlegt werden. Ändert sich etwas im Unternehmen, lassen sich die Informationen auf der Webseite aktualisieren, während die bekannte Mobilnummer bestehen bleibt.
Die Mobilnummer als Bindeglied zwischen zwei Welten
Das eigentliche Potenzial der Telefon-Domains liegt deshalb nicht allein in der Domain selbst.
Interessant ist die Verbindung.
Auf der einen Seite steht die reale Welt: Firmenwagen, Visitenkarten, Empfehlungen, Baustellenschilder, Arbeitskleidung, Flyer und persönliche Gespräche.
Auf der anderen Seite steht die digitale Welt: Informationen, Bilder, Leistungen, Kontaktbuttons, E-Mail, WhatsApp und die Unternehmenshomepage.
Die Mobilnummer kann beide Welten miteinander verbinden. Damit wird aus einem Kontaktmerkmal ein Marketinginstrument, das bereits vorhandene Werbung weiterführen kann.
Für Selbstständige, Handwerker, Freiberufler und kleinere Unternehmen bedeutet das nicht zwangsläufig, mehr Werbung zu machen. Der Ansatz ist vielmehr, aus jedem bereits vorhandenen Werbekontakt einen möglichst einfachen Weg zum Unternehmen zu schaffen.
Und vielleicht liegt genau darin die Stärke dieser Idee:
Der nächste zusätzliche Marketingkanal muss nicht immer neu erfunden werden. Manchmal steht er längst auf dem Firmenwagen.
